Psychotherapie

In meiner therapeutischen Arbeit begleite ich Menschen, ihr Verhalten aus einer anderen Perspektive zu betrachten, ihre Ressourcen zu entdecken, die Vielfalt bisher unbekannter Handlungsspielräume neu zu erleben. Damit öffnen sich Einsichten und Erkenntnisse, die in Verhaltensweisen münden, die zu mehr Authentizität, Lebensfreude, Leistungskraft und Gelassenheit führen.

 

 

Jeder Mensch ist einzigartig und wertvoll.

 

In jedem Augenblick lebt ein jeder von uns die beste verfügbare Lösung. Die beste Lösung ist immer geprägt von unserer Geschichte und unseren Erfahrungen. Sie ist die einzige, die für den Augenblick möglich erscheint. Sie ist das Ergebnis unserer Konditionierungen und Denkmuster. Nicht immer ist es die Lösung, die wir uns wünschen. Meist ahnen oder erfahren wir bereits im Agieren, in der Reflexion, in der Resonanz oder den Folgen, dass wir uns selbst oder anderen Menschen mit unseren oft stereotypen Verhaltensweisen verletzen oder schaden.

 

 

Das Leben lädt uns immer wieder zu neuen Entwicklungen und Sichtweisen ein.

 

Oft erleben wir diese Herausforderungen als Krisen und Konflikte. Sie äußern sich in biografischen Brüchen, Krankheiten, Trennungen, Ängsten und Blockaden - oft gerät unser Leben in diesem „Wachstumsschmerz“ ganz aus der Balance.

 

Meist bedarf es nur weniger Impulse, kurzzeitiger Interventionen oder eines gezielten Coachings, um Themen aus Beziehungen, Familie, Beruf und akuten Krisen neu zu betrachten und bisher ungeahnte Lösungen zu entwickeln.

 

Mit einer Vielfalt aus Methoden, breitgefächerter Erfahrungen und tiefgreifender Wertschätzung begleite ich Sie gerne bei Ihren Reflexionen, bei Ihren individuellen Wandlungs- und Entwicklungsprozessen.

 

Gesprächstherapie  -  Verhaltenstherapie  -  Traumatherapie

 

Basis meiner Arbeit ist die bedingunslose Wertschätzung eines jeden Menschen - unabhängig von seinen Verhaltensweisen. Jeder Mensch ist eingeladen, sich zu entfalten und all seine Ressourcen zu leben.

 

Viele Verhaltnsweisen die unserer Lebensfreude und unserer Selbstachtung schaden, die unsere Gefühle und Grenzen oder die anderer Menschen verletzen, sind Ausdruck schmerzlicher Erfahrungen, prägender Muster oder übernommener Glaubenssätze. Mit unserem Verhalten uns selbst und anderen Menschen gegenüber, inszenieren wir uns oft Blockaden, Konflikte, Isolation, Erschöpfung, Schmerz, Krankheiten, und Krisen, Diese Krisen laden uns ein oder zwingen uns am Ende, nach UNSERER ureigenen Wahrheit und Intuiton zu suchen.

 

 

Kein Mensch, keine Seele ist "Reparatur" bedürftig

 

In jedem Menschen sind auch die Lösungen und Selbstheilungskräfte angelegt, die es braucht, um ein stimmiges, erfülltes und glückliches Leben zu führen. Oft müssen wir dazu die Zeit still stehen lassen, Rückschau halten, klären, neu hinschauen, weshalb wir so sind, und weshalb wir so agieren.

 

 

Jeder Mensch ist Experte für SEIN Leben

 

Somit ist kein Coaching, keine Therapie, kein Verfahren, keine Methode geeigent von außen DIE dauerhaft wirksame Lösung für eine Veränderung zu bieten. Beratung, Coaching oder Therapie können daher immer nur in achtsamer Begleitung Türen öffen, durch die der Mensch, der offen ist für Veränderung, dann SELBST-BEWUSST seine eigenen Schritte in neue Entwicklungen geht.

 

Es ist das Anschauen unserer individuellen Lebensgeschichte, das Aufspüren der darin angelegten Prägungen und Konditionierungen, - frei und unverzerrt durch erlebte Kränkungen, durch Mangelerfahrungen, Schmerz oder Ohnmacht - es ist die SELBST-ERKENNTNIS, die klärt und heilt.

Mögliche Anliegen für eine Psychotherapie

 

  • Persönlichkeitsentwicklung

  • Positionsbestimmung

  • Selbstreflexion

 

  • Lebenskrisen

  • Brüche in der Biografie

  • Probleme in Beziehungen

 

 

  • Berufliche Neuorientierung

  • Berufliche Konflikte

  • Erschöpfung, Stress, Burnout

 

  • Mobbing, Einsamkeit, Isolation

  • Dauernde Familienkonflikte

  • Fehlende Lebensfreude

 

 

 

 

  • Traumata aus der Kindheit

  • Unbewältigte Lebenserfahrungen

  • Abschiede und Trennungen

 

  • Angst, Phobien

  • Depressionen

  • Sucht

"Nicht die Dinge selbst

beunruhigen die Menschen,

sondern die  Meinungen und

die Beurteilung über die Dinge"  

 

(Epiktet)

Systemische Aufstellungen  -  Familienaufstellungen 

 

 

Jeder Mensch hat den Wunsch, seinen Platz im Leben einzunehmen, der ihm Wertschätzung, Achtung, Liebe und Zugehörigkeit sichert. DEN Platz, an dem wir uns wohl, sicher und in allem angenommen fühlen. Diesen Platz suchen wir so oft. Wir finden ihn nicht in unseren Herkunftsfamilien, nicht in den Beziehungen zu Partnern und Kindern, nicht im Beruf. Wir leben in ständigen Konflikten, in Kämpfen und Zweifeln, die in Trennungen, Krisen oder Krankheiten Ausdruck finden. 

 

Meist sind es unbewusste Bindungen aus den Familiensystemen, die uns daran hindern, Beziehungen, Glück und Erfolg zu leben. Systemische Verstrickungen verursachen oft selbst- und fremdschädigende Verhaltensmuster und Stress. Viele unserer Gefühle und Handlungen verstehen wir erst, wenn wir unseren Blick auf das ganze System weiten; dort erfahren wir das Tiefgründige und Wesentliche. Aus diesen neuen Perspektiven einer systemischen Aufstellung werden die Muster sichtbar, die uns helfen, Blockaden zu lösen, glückliche Lösungen, Verstehen, Versöhnung, Veränderung und Heilung zu leben.

 

 

Vorgehensweise: In einer Einzelsitzung wird das Anliegen der Aufstellung herausgearbeitet und ein Genogramm (Mitglieder der Gegenwarts- und Herkunftsfamilien) erstellt. Bei einer Einzelarbeit werden die Vertreter des Familiensystems durch Figuren dargestellt. Die Positionierung gibt wertvolle Informationen zu Nähe, Distanz und Verbundenheit. Sie zeigt auf ob und wo jemand, der zum System gehört, bisher nicht gesehen wurde. 

 

 

Bei einer Arbeit in einer Gruppe wählt der Klient aus dem Teilnehmerkreis Stellvertreter, die Personen seines Familiensystems repräsentieren und positioniert sie im Raum zueinander. Nun ist der Klient nur noch Zuschauer und blickt von außen auf sein Familiensystem. Die Stellvertreter machen die tiefe Erfahrung, dass ihnen an dem Platz, den sie stellvertretend einnehmen, Informationen, Bilder oder Gefühle zugänglich sind, die zu der Person gehören, die sie in der Aufstellung repräsentieren. Ich moderiere die Informationen, die von diesen Repräsentanten gegeben werden und begleite die Aufstellung, bis sich für den Klienten ein annehmbarer erster Schritt oder gutes Lösungsbild für sein Anliegen zeigt. In einer anschließenden Einzelsitzung wird das gefundene Lösungsbild nachhaltig integriert. 

 

 

Methode: Die systemische Aufstellungsarbeit ist eine wirksame und erfolgreiche Methode, Bindungen oder Verstrickungen innerhalb eines Systems anzuschauen: Werden die Muster und Verbindungen sichtbar, so ist es leicht, hemmende Blockaden und festgefahrene Gedankenmuster neu zu betrachten und zu bewerten. Auf dieser Basis sind zutiefst heilsame Erkenntnis- und Veränderungsprozesse möglich.

"Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr; -

und die es trugen, mögen mir vergeben.

                       Bedenkt: den eigen Tod den stirbt man nur,

             doch mit dem Tod der andern

muss man leben!"

 

(Mascha Kaléko: "Memento")

 

Verlieren wir einen geliebten Menschen, ein ungeborenes Kind, Vertrautes, Sicherheit, dann gerät unser Leben oft aus der Balance. Nichts ist mehr wie es einmal war. Das Leben steht still, alles Lebendige erscheint uns sinnlos. 

 

Trauer ist eine heilsame Reaktion auf Verlust. Jede Form der Trauer ist gut und richtig! Niemand kann den Schmerz wirklich nachfühlen, den der Trauernde durchleidet. Jeder Mensch trauert auf seine ganz eigene Art. Viele Menschen durchleben dabei alle - auch noch so ambivalenten - Gefühlsebenen: von tiefer Liebe und unendlicher Verbundenheit, bis hin zu Abwehr, Vorwürfen, Erleichterung, Scham, Angst, Schuld oder Verdrängung. 

 

Je intensiver die Bindung zu einem Menschen war - im Positiven oder Negativen - umso intensiver sind die Gefühle, die nach dem Tod, dem Verlust, der Trennung, aufbrechen. Mit diesem Gefühl stehen Trauernde oft unverstanden und einsam da. Auch in Partnerschaften kommt es durch sehr unterschiedliches Trauerempfinden oft zu Unverständnis, neuen Verletzungen oder zusätzlichen Krisen. Schmerz und Trauer sind extrem und so schrecken viele Menschen vor diesen Emotionen zurück, unterdrücken, verleugnen sie. Trauer braucht Raum, Abschied nehmen braucht Zeit! Achtsam biete ich Ihnen in Einzelarbeit oder offenen Gruppen Raum für Trauerarbeit. 

 

  • Trauerbewältigung nach dem Tod von Partnern, Eltern, Geschwistern, anderen Familienmitgliedern oder Freunden.

  • Trauerarbeit nach Tod- oder Fehlgeburten, alleine, gemeinsam mit dem Partnern oder mit Geschwisterkindern.

  • Trauerbegleitung nach Trennungen, Scheidungen, persönlichen oder beruflichen Verlusten.

 

Nur langsam heilen die Wunden eines trauernden Menschen. Der Verlust aber bleibt! So gilt es, dem Verlorenen einen neuen Platz zu geben; geachtet, verbunden und dennoch in der Gewissheit des Getrennt-Seins. Diese „Neu-Ver-Ort-ung“ bewahrt, heilt, lässt neue Kraft wachsen.

 

In meiner Trauerbegleitung möchte ich Sie ermutigen, IHREN ganz eigenen Weg zu finden, Ihren Gefühlen, IHRER Trauer, Raum zu geben. Raum, den Verlust zu verarbeiten, Ihre Gefühle anzunehmen und dann, wenn für SIE die Zeit reif ist, dem Verstorbenen, dem Verlorenen, einen neuen, würdigen Platz zu geben. Einen Platz, der Ihnen die Kraft gibt, sich IHREM Leben aus einer neuen Perspektive zuzuwenden.

Abschied nehmen - Sterbebegleitung - Trauerbegleitung

 

"Auch die weiteste Reise

beginnt

mit einem ersten Schritt"  

 

 

(Laotse)

 

  • Was sind Gründe oder Auslöser, die Sie gerade jetzt dazu motivieren, sich Unterstützung oder Begleitung zu suchen?

  • Wie haben sich Ihre derzeitigen Beschwerden / Probleme entwickelt, wann und wie begannen sie?

  • Welche anderen wichtigen Lebensereignisse und Umstände haben zu dieser Zeit für Sie eine wichtige Rolle gespielt?

  • Wobei glauben Sie, könnte ich Sie unterstützen?

  • Was ist an Ihrer jetztigen Lebenssituation anderes als zuvor?

  • Welche Ziele, Hoffnungen, Erwartungen knüpfen SIE an eine mögliche Zusammenarbeit?

  • Was haben Sie bisher unternommen, um sich mit den Anliegen, die SIE zu unserem Gespräch mitbringen, auseinander zu setzen?

  • Welche Erfahrungen haben Sie daraus gewonnen? Welche Veränderungen haben sich daraus ergeben?

  • Wer unterstützt Sie sonst noch im Umgang mit Ihren Problemen? Wer hilft Ihnen und spricht mit Ihnen?

  • Was ist passiert, seit SIE sich entschieden haben, Kontakt zu mir aufzunehmen?

  • Wer oder was schenkt Ihnen in Ihrem aktuellen Lebensumfeld Freude, Energie, Kraft?

  • Wer oder was raubt Ihnen in Ihrem aktuellen Lebensumfeld Freude, Energie, Kraft?

  • Wie hoch würden Sie Ihre derzeitige Lebensqualität und Lebensfreude auf einer Skala von 1 (-) bis 10 (+) einschätzen?

  • Was könnten Sie jetzt und heute konkret tun, um Ihr Wohlbefinden zu verbessern?

Fragen, die Sie vor unserem Kontakt inspirieren könnten ...

"Fühlen Sie sich

herzlich eingeladen und willkommen,

mich und meine Arbeitsweise

- kostenfrei -

kennen zu lernen."

 Christine Kochs  

 

 

Methodische Grundlagen unserer Zusammenarbeit

 

 

Immer ist es Ziel meiner therapeutischen Arbeit, ein erweitertes Bewusstsein für eine offene, neue Sichtweise, für Selbstachtung, Verstehen und Mitgefühl zu schaffen - zunächst für sich selbst und dann ebenso für andere Menschen.

 

Dabei lasse ich mich dankbar von Lehrern, Methoden, Mentoren und Werkzeugen unterstützen. Die habe ich in der Grundlagen der Klientenzentrierten Gesprächsführung (Carl R. Rogers), der Kognitiven Verhaltenstherapie (Albert Elsi, Aaron T. Beck), der Systemischen Therapie (Virginia Satir, Jakob Levy Moreno, Bert Hellinger, Insa Sparrer, Matthias Varga von Kibèd), in der Traumatherapie (Peter Levine, Melanie Klein, Francin Shapiro) und im NLP (Richard Bandler, John Grinder) gefunden. Ebenso lasse ich mich von Schamenen und Heilern leiten, die lange vor uns waren und deren tiefe Weisheit ich immer wieder neu und in Demut entdecken darf.

Ziele und Methoden

Berufsstand-Regelung

Christine Kochs - Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

Die gesetzlich anerkannte und geprüfte Berufsbezeichnung lautet:

Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Die zuständige Aufsichtsbehörde für die Ausübung der Heilkunde im Gebiet der Psychotherapie ist das Land Schleswig-Holstein, Kreis Segeberg - Fachdienst Gesundheit; gemäß § 12 des Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienstgesetz - GDG) des Landes Schleswig-Holstein vom 14.12.2001.

(GVOBI. Schl.-H.S. 398).

 

Die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde im Gebiet der Psychotherapie wurde

Christine Kochs gemäß § 1 Abs. 1 des Gesetzes über die Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz / HPG) vom 17.2.1939 (RGB1. I, Seite 251, BGB1. III 2122-2), in der zur Zeit geltenden Fassung am 23.08.2006 durch das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke (NRW) erteilt.

 

 

Leistungen - Honorar - Konditionen

 

Meine psychotherapeutischen Leistungen rechne ich privat ab,

Ein Honorarausgleich über Krankenkassen ist ausgeschlossen.

 

Der Ersttermin (30 Minuten) zum Kennen lernen ist kostenfrei.

 

Sollten Sie sich anschließend für eine Zusammenarbeit entscheiden,

beträgt der Honorarsatz pro Stunde (60 Minuten) 120 €uro.

 

Erfahrungsgemäß reichen meist drei bis zwölf Termine, um die von Ihnen mitgebrachten Themen ziel- und lösungsorientiert zu bearbeiten. 

 

Zu jeder Sitzung erhalten Sie individuelle Übungen und Anregungen, die Sie bei der Umsetzung und Implementierung gewünschter Lösungen oder Verhaltensweisen im Alltag nachhaltig unterstützen. 

 

Mit dieser sehr pragmatischen Ausrichtung meiner Arbeit fördere ich ein Höchstmaß an Autonomie und Selbstreflexion.

 

Vor Beginn einer Zusammenarbeit werden gemeinsam Ziele, methodische Vorgehensweisen, sowie eine Anzahl möglicher Termine geklärt.

 

Eine vertragliche Bindung über den nächsten vereinbarten Termin hinaus gibt es für Sie nicht.

 

Termine die nicht mindestens 24 Stunden vorab abgesagt werden, werden in vollem Umfang in Rechnung gestellt.